Buchweizen kochen

Bei starker Hitze den Buchweizen aufkochen und dann die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren. Den Deckel auf den Topf legen und den Buchweizen ausquellen lassen. Das dauert rund 15 Minuten. Während der Buchweizen gart, sollte man zwischendurch nicht rühren.

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Buchweizenkeimlinge – Die Explosion der Vitalstoffe

Normalerweise wird Buchweizen vor dem Verzehr erhitzt, z. B. als Beilage gekocht, als Zutat in Bratlingen gebraten, als Brotbestandteil gebacken etc. Buchweizen gehört jedoch zu jenen Körnchen, die besonders schnell und einfach keimen.

Der Keimprozess ist für den Samen das, was für Dornröschen der Prinz war. Er weckt den „schlafenden“ Samen auf. Ein Samen kann also monate- oder jahrlang unverändert im Vorratsschrank verharren. Wird er dann von Wasser benetzt, entwickelt sich aus ihm binnen kürzester Zeit ein Keimling und bald darauf eine Pflanze.

Während der Keimung explodiert der Vitalstoffgehalt des Körnchens, seine Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Zink etc.) erreichen eine höhere Bioverfügbarkeit und seine Proteine werden leicht verdaulich. Gekeimter Buchweizen ist besonders reich an Bioflavonoiden und Coenzym Q10.

Er enthält alle Vitamine des B-Komplexes, Magnesium, Mangan und Selen sowie viele andere gesundheitsfördernde Bestandteile.

Wie man Buchweizen zum Keimen bringt

Geben Sie eine Zweidritteltasse Buchweizen in eine Schüssel und giessen Sie die zwei bis dreifache Menge an Wasser (Raumtemperatur!) hinzu. Rühren Sie die Mischung gut durch, damit keine Buchweizenkörnchen an der Wasseroberfläche verbleiben.

Lassen Sie den Buchweizen für ungefähr eine halbe Stunde einweichen. Zwar müssen Sie den Körnchen genügend Zeit zum Einweichen geben, doch kann ein zu langes Einweichen den Keimprozess verhindern.

Giessen Sie das Wasser mit einem feinen Abtropfsieb ab und lassen Sie den Buchweizen etwas stehen. Spülen Sie ihn dann zwei Tage lang zwei- bis dreimal am Tag mit kaltem Wasser ab. Sie werden nach einiger Zeit eine klebrige Substanz auf dem Buchweizen bemerken – dabei handelt es sich um Stärke. Diese Stärke müssen sie gründlich abspülen!

Zunächst werden Sie einen kleinen braunen Punkt auf den Buchweizenkörnchen sehen können. Daraus keimt schon bald eine kleine Sprosse.

Buchweizenkeimlinge sind basisch

Gekeimter Buchweizen ist deutlich stärkeärmer als ungekeimter Buchweizen, was ihn zu einem wunderbar basischen Lebensmittel macht, das jetzt die hochwertige basische Küche um eine weitere köstliche Zutat bereichert. Sie spielen eine wichtige Rolle in der ganzheitlichen, holistischen Ernährung.

Buchweizenkeimlinge in der Küche

Buchweizenkeimlinge können noch vielseitiger eingesetzt werden als das trockene ungekeimte Korn. Sie können nach wie vor in Brote, Bratlinge und andere gekochte Speisen gemischt werden. Sie können jedoch auch – um ihre Lebendigkeit und ihren Vitalstoffgehalt vollumfänglich zu geniessen – roh gegessen werden.

Buchweizenkeimlinge passen in Salate, in Müslis und in Süssspeisen oder sie können einfach so geknabbert werden.

 

Quelle: Zentrum der Gesundheit